Tipp: Patienten sicher identifizieren mit Patientenarmbändern

Die zweifelsfreie Identifikation des Patienten erscheint als eine so grundlegende Prämisse, dass es verwundert, dass Patientenarmbänder eine relative Neuheit sind. Erst 2006 beispielsweise erließ das „Aktionsbündnis Patientensicherheit“ eine Handlungsempfehlung zur sicheren Patientenidentifikation.

patientenarmbandMit der steigenden Beanspruchung des Krankenhauspersonals und der Größe des Krankenhauses wird es immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Natürlich lässt sich die Kommunikation zwischen Patient und Personal nicht ersetzen, doch Patientenarmbänder können Irrtümer abwenden.

Wer benötigt Patientenarmbänder?

Neugeborene oder Kinder, Schwerverletzte oder Demenzpatienten können die Armbänder tragen. Auch gerade nach Operationen sind sonst ansprechbare Patienten durch die Nachwirkungen der Narkose oft orientierungslos. Eine sichere Identifikation des Patienten ist  lebenswichtig wenn es zum Beispiel um Blutinfusionen, Medikamentenvergabe oder gar um Operationen geht. Auch auf der Säuglingsstation dürfen keine Verwechslungen geschehen.

Welche Informationen sollte das Patientenarmband enthalten?

Benötigt werden Name, Geburtsdatum und Geschlecht des Patienten, sowie seine Fallnummer, das Datum der Aufnahme und gegebenenfalls einen Barcode der Fallnummer. Man kann die Armbänder auch mit einem Aufdruck des Krankenhauslogos versehen, so dass sie immer zweifelsfrei zugeordnet werden können.

patientenarmbandDarüber hinaus sollte man sich überlegen, Etiketten zu drucken, anstatt sich auf das handschriftliche Anbringen der Informationen zu verlassen. Laut einer Studie des College of American Pathologists schleichen sich per Hand 8,6% mehr Fehler ein, zudem besteht die Gefahr, dass die Aufschrift nicht lesbar sein könnte.

Worauf muss noch geachtet werden?

Es müssen die Datenschutzrechte des Patienten gewahrt werden. Dieser muss schriftlich dazu einwilligen, dass seine Daten für die Dauer des Aufenthaltes auf dem Armband festgehalten werden. Wird der Patient entlassen, muss das Armband wie Datenabfall entsorgt werden und darf nicht einfach in den Hausmüll gelangen.

Patientenarmbänder sind eine anerkannte Methode, Patienten schnell und sicher zu identifizieren und Verwechslungen abzuwenden. Irren ist menschlich, darf jedoch im Bereich der Patientensicherheit nicht vorkommen – daher sollten Patientenarmbänder in jedem Krankenhaus eine Selbstverständlichkeit sein.

Wir bieten hypoallergene, feuchtbeständige und reißfeste Patientenarmbänder aus Vinyl an, dessen Kanten abgerundet sind. Das Band lässt sich mit einem Sicherheitsdruckknopf verschließen, der verhindert, dass das Armband an Unbefugte übertragen werden kann. Mehr Informationen zu den verschiedenen Produktausführungen finden Sie in unserem Shop.

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