Ab in die Gummistiefel, fertig…los! Der Survivalguide für Festivals

Ihr habt lange für die Tickets gespart, eine gefühlte Ewigkeit gewartet und jetzt ist es tatsächlich soweit… die Abreise rückt näher. Hier findet ihr ein paar grundlegende Tipps für den Festival-Besuch – damit ihr eure Zeit wirklich genießen könnt!

By Achim Raschka (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

By Achim Raschka (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

1. Schreibt eine Checkliste

Das klingt spießig, es hilft aber alles nichts – die Aufregung ist groß kurz vor der Abreise, die Gedanken sind gleichzeitig bei Packen, Essen einkaufen und Mitfahrgelegenheit organisieren, so dass euch ganz leicht etwas entfällt. Und wer möchte schon auf dem Festival ohne Zahnbürste dastehen. Oder mit drei T-Shirts, aber keinen frischen Socken. Wer keine Lust hat, selbst eine zu schreiben, der findet im Internet ausführliche Listen, zum Beispiel hier vom Rock am Ring Blog: http://www.rockamring-blog.de/festival_checkliste_2013.pdf

2. Macht’s wie am Strand

Die meisten Festivals finden in den Sommermonaten statt. Das ist klasse zum Zelten, aber man sollte unbedingt aufpassen, sich dabei keinen Sonnenstich zu holen. Sonst könnt ihr euch nur noch aus Erzählungen von Freunden anhören, wie toll eure Lieblingsband klang, während ihr im Zelt liegt und es euch miserabel geht. Also gilt – immer fleißig eincremen, schicken Strohhut oder Kappe mitnehmen und vor allem viel trinken (Wasser, wohlgemerkt). Ausreichend zu trinken hilft auch, den Kater vorzubeugen. Also nehmt euch mindestens 2 Liter pro Tag vor.

3. Markiert euer Zelt

Bei 50.000 Besuchern kann der Zeltplatz ein ganz schönes Labyrinth werden. Und wenn es erst einmal dunkel geworden ist, wird es noch schwieriger, das eigene Zelt wiederzufinden. Man findet vielleicht neue Freunde, wenn man versehentlich in ein fremdes Zelt hereinstolpert, aber wer schlafen möchte, der freut sich darüber, schnell die vier eigenen (Zelt)wände wiederzufinden. Manche Besucher basteln sich zum Beispiel ihre eigene Flagge, die stolz an das Zelt gehängt wird. Hauptsache es ist bunt und auffällig. Wie wär’s zum Beispiel mit einer großen Plastikblume?

4. Vereinbart einen Treffpunkt

Bei der Masse an Festivalbesuchern sind die Handynetze oft überlastet. Ein wilder Mosh Pit und man hat die Freunde schnell im Getümmel verloren. Bevor ihr also den ganzen Weg zum Zelt zurücklaufen müsst und hofft, dass irgendwann jemand zurückkommt, vereinbart lieber vorher einen Treffpunkt, zum Beispiel bei einem bestimmten Getränkestand.

5. Verlasst euch nicht auf Strom

Stromversorgung ist auf Festivals generell eine Rarität. Natürlich werden von den Veranstaltern Steckdosen zum Aufladen angeboten, aber die sind meistens belegt oder kosten sogar Geld. Also lasst lieber das Smartphone zu Hause (auch um eventuelle Diebstähle zu vermeiden) und kramt das alte Nokia aus der Schublade. Solche Handys der älteren Generationen haben einfach einen unschlagbaren Akku. Einmal aufgeladen, kann man damit mindestens eine Woche durchstehen.

Habt ihr noch Geheimtipps, die ihr mit uns teilen wollt? Wir freuen uns auf euren Beitrag in den Kommentaren und wünschen euch viel Spaß bei eurem nächsten Festival!

One thought on “Ab in die Gummistiefel, fertig…los! Der Survivalguide für Festivals

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