Die 5 angesagtesten Electroclubs Deutschlands

Es muss nicht immer New York oder L.A. sein – auch Deutschland hat eine ganze Bandbreite an heißen Electro Clubs zu bieten. Ob ihr in Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München seid, hier findet ihr eine Auswahl der beliebtesten Electro-Locations.

Intimes Ambiente im Harry Klein By: Martin Heitzer (Self-photographed) [Public domain], via Wikimedia Commons

Intimes Ambiente im Harry Klein
By: Martin Heitzer (Self-photographed) [Public domain], via Wikimedia Commons

Berghain, Berlin

Das Berghain unter den beliebtesten Clubs Deutschlands aufzuzählen, erscheint fast so überflüssig, dass man es eigentlich lieber sein lassen möchte. Man kommt aber nicht darum herum: 2009 landete es auf Platz 1 der beliebtesten Clubs weltweit. Letztes Jahr schaffte es das Berghain nur noch auf Platz 18, aber immerhin bildet der Club nach wie vor einen wahren Publikumsmagneten. Bei DJs ist das Berghain eine renommierte Location und ein Muss auf der Karriereleiter.

Das Berghain in Berlin By: Nicor via Wikimedia Commons

Das Berghain in Berlin
By: Nicor (own work) via Wikimedia Commons

Das Berghain Logo By: CellarDoor85 via Berghain Berlin

Das Berghain-Logo
By: Rechtehalter Berghain Berlin; Vektorisierung CellarDoor85 (http://www.berghain.de/) [Public domain], via Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

 

 

Das Berghain ist bekannt für seine exklusive Türpolitik: Jeder möchte hinein, doch nur wenige schaffen es. Die interessante Location – ein ehemaliges Heizkraftwerk – kennen nur die Glücklichen von innen, die es auch tatsächlich hineingeschaft haben.

Denn Photos im Berghain zu machen, gilt als Tabu. Schließlich soll die exklusive Atmosphäre bewahrt werden … und vielleicht ein Hauch von Mystik versprüht werden.

Harry Klein, München

Das Harry Klein gilt als (nicht mehr so geheimer) Geheimtipp. 2010 zog der Club in die Sonnenstraße um, seitdem ruht der Betonwürfel auf 11 Stahlfedern, die den Schall dämpfen und Stress mit den Anwohnern vermeiden.

Auf die Tanzfläche passen nur etwa 300 Leute, doch dadurch ist die Atmosphäre auf den zwei Dancefloors auch deutlich intimer.

Aufwendige Videoprojektionen sind ein Muss in diesem Club By Martin Heitzer (Self-photographed) [Public domain], via Wikimedia Commons

Aufwendige Videoprojektionen
By Martin Heitzer (Self-photographed) [Public domain], via Wikimedia Commons

Der Club kann sich mit namenhaften DJ-Acts wie beispielsweise DJ Koze schmücken. Künstlerische Videoprojektionen begleiten die Musik. Aber auch die ganze Location ist ein Fest für die Augen: Überall sind kleine, skurrile Details zu finden – zum Beispiel wenig jugendfreie Uhren auf der Damentoilette und überwachende Augenpaare bei den Herren.

Intimes Ambiente im Harry Klein By: Martin Heitzer (Self-photographed) [Public domain], via Wikimedia Commons

Intimes Ambiente im Harry Klein
By: Martin Heitzer (Self-photographed) [Public domain], via Wikimedia Common

 

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, in München sei nur die Schickeria unterwegs, wird man im Harry Klein eines besseren belehrt. Das Publikum ist hier entspannt und lässig gekleidet.

Cocoon Club, Frankfurt

Der Cocoon Club zeigt schon allein äußerlich eine interessante Architektur – nicht umsonst wird es auch das „U.F.O.-Gebäude“ genannt. Abgefahren geht es auch innen zu – irgendwo zwischen funky und futuristisch hat sich hier Besitzer und DJ-Legende Sven Väth ordentlich ausgetobt. Die Tanzfläche wird von wabenähnlichen Membranen in sogenannte „Cocoons“ unterteilt, in denen es VIP-Bereiche oder Lounges gibt.

Das "U.F.O.-Gebäude" By deathmetalrockstar (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Das „U.F.O.-Gebäude“
By deathmetalrockstar (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Drinnen erwartet euch ein abgefahrenes Design By Emanuel Raab, User:3deluxeDesign, www.3deluxe.de (3deluxe) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Drinnen erwartet euch ein abgefahrenes Design
By Emanuel Raab, User:3deluxeDesign, www.3deluxe.de (3deluxe) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Mal im Monat habt ihr die Gelegenheit, Sven Väth höchstpersönlich am DJ-Pult zu erleben, oder besser gesagt, auf der DJ-Kanzel, die sich imposant über das Publikum erhebt.

Der Cocoon Club hat sich aber auch als hervorragende Concert Venue für verschiedene Genres etabliert. Darüber hinaus bietet euch die Location zwei Restaurants: Im Micro könnt ihr euch von Sternekoch Mario Lohninger bekochen lassen; im Silk erwarten euch luxuriöse Liegewiesen, auf denen euch das Essen serviert wird.

Hamburg, Neidklub

Hier haben schon Digitalism, Moonbootica und Jan Delay aufgelegt. Vom Balkon aus überblickt man das turbulente Treiben auf der Reeperbahn. Drinnen wird unter 1000 gleißenden LEDs gefeiert, die die ansonsten minimalistischen schwarzen Räume in einen funkelndes Licht tauchen.

Freitags findet ihr hier Urban und Hip Hop, Samstag wird Electro aufgelegt. Hier eine kleine Impression der LA BOUM Serie am Freitag:

[youtube:lIClmXPOLFU]

Der Club fasst circa 900 Personen und bietet zwei große Räume und mehrere Sitzecken. Freier Eintritt für Studierende am Samstag bei der Uniscene-Reihe lockt ein junges und partywütiges Publikum an.

Robert Johnson, Offenbach

Auch wenn Offenbach am Main nicht den Flair der großen weiten Welt versprüht, so findet sich hier trotzdem einer der legendärsten Electro Clubs Deutschlands. Von außen sieht der Eingang denkbar unspektakulär aus, und auch von innen ist die Einrichtung puristisch gehalten.

Bei Robert Johnson soll sich nicht alles um eine durchgestylte Location und das Renomme großer DJ-Acts drehen – hier steht die Musik im Vordergrund. Deshalb fanden sich einige Zeit auf der Website auch nur anonyme Hörproben zu den Events.

Mittlerweile veröffentlicht man doch die Namen der DJs, vor allem um falschen Gerüchten und Enttäuschungen entgegen zu wirken. Die Hörproben sind geblieben – genau wie die Liebe zur Musik. Seit 2003 betreiben die Inhaber Ata und Sebastian Kahrs auch ihr eigenes Label, „Live at Robert Johnson“.

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