Keine Kohle – Kein Problem! So finanziert ihr euren Festivalbesuch

Grillstand "Wacken Nacken" beim Wacken Open Air [By Achim Raschka (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons]

Grillstand „Wacken Nacken“ beim Wacken Open Air
[By Achim Raschka (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons]

Gagen für die Bands, Kosten für die Location, die Technik und die Mitarbeiter… je größer und beliebter ein Festival ist, desto kostspieliger wird es. Das wirkt sich natürlich auf die Ticketpreise aus: Schnell kostet eine Karte mehr als 100 Euro. Das kann sich natürlich nicht jeder leisten. Wer aber auf das Festivalerlebnis trotzdem nicht verzichten möchte, der kann es sich indirekt durch Jobben auf dem Gelände verdienen.

Was gibt es für Aufgaben?

Typische Jobs finden sich beispielsweise in der Gastronomie (sei es am Getränkeausschank oder beim Catering für die Mitarbeiter oder Bands) oder aber für die Merchandising-Shops, die Fan-Artikel verkaufen.
Wer ein Paar kräftige Arme mitbringt und etwas Ahnung von Technik hat, der kann auch beim Aufbau/Abbau der Bühnen helfen. Kontaktfreudige Personen haben dagegen mehr Spaß beim Ansprechen von Besuchern, zum Beispiel um Umfragen zu verteilen oder Orientierung auf dem Festivalgelände zu bieten. Ein Festival bietet mehr Gelegenheit für Helfer als man denkt!

Wie finde ich einen Job?

Bühnenaufbau beim Isle of Wight By David Jones [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Bühnenaufbau beim Isle of Wight
[By David Jones [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons]

Portale wie festivaljobs.de vermitteln verschiedene Jobs auf Festivals, deutschlandweit. Dazu müsst ihr euch auf der Website registrieren. Dort könnt ihr bereits angeben, welche Jobs euch am besten liegen. Danach könnt ihr euch zurücklehnen und warten, bis die Jobangebote per E-Mail bei euch eintreffen.
Wenn ihr es auf ein bestimmtes Festival abgesehen habt, das ihr besuchen wollt, werdet ihr am besten selbst aktiv. Manchmal bieten die Veranstalter auf ihren Websites Mini-Jobs an, erfolgreicher ist aber wahrscheinlich die Suche über Google. So erfahrt ihr zum Beispiel von Catering-Teams, die über Jobbörsen noch Unterstützung suchen.

Was muss ich noch beachten?

Auf einem Festival zu arbeiten – das klingt erst einmal verlockend. Stellt euch jedoch darauf ein, dass ihr in der Regel viel arbeiten müsst, unter Umständen auch wenn eure Lieblingsband spielt. Idealerweise werden die Schichten so gelegt, dass jeder die Konzerte sehen kann, auf die er sich gefreut hat. Einige Abstriche werdet ihr dennoch machen müssen.

Wenn es mit dem Job geklappt hat, müsst ihr noch klären, ob euer Arbeitgeber die Anfahrtskosten übernimmt, ob ihr mit dem Team eine gemeinsame Unterkunft habt oder ihr euch selbst ein Zelt mitbringen müsst, und wie es um die Verpflegung steht.

Dann müsst ihr nur noch aufpassen, dass ihr nicht die Mini-Job Grenze von 450€ pro Monat überschreitet – sonst gibt es gegebenenfalls Probleme mit der Krankenkasse. Informiert euch also rechtzeitig, wie viel ihr verdienen dürft.

Gelände des Dockville Festivals By Lara Janssen (Own work) [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Gelände des Dockville Festivals [By Lara Janssen (Own work) [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons]

Wie ihr das Festival erlebt, wird sich stark von jemandem unterscheiden, der ausschließlich als Besucher dabei ist. Das kann aber auch ein Vorteil sein! Ihr lernt das Festival hinter den Kulissen kennen und verdient gleichzeitig noch etwas hinzu!

BTW: die passenden Festivalbändchen bekommt ihr bei uns im Shop 😉

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