5 Grundregeln für gekonntes Social Media Marketing

Social Media Marketing ist einfach und kostenlos – das ist ein Vorurteil, das man häufig hört. Nur wer sich auskennt und bereit ist, in Social Media Kanäle zu investieren, wird damit auch erfolgreiches Marketing betreiben können. Die Mühe zahlt sich jedoch aus, winken doch Vorteile wie ein produktiver Austausch, schnelle Vernetzung und eine große Reichweite. Hier stehen 5 Grundregeln im Fokus, die Veranstaltern und Unternehmern die Nutzung von Social Media erleichtern sollen.

Credits: By Sofiaperesoa (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Credits: By Sofiaperesoa (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

1. Der Plan muss stehen

Ein Post bei Facebook ist schnell geschrieben, doch Social Media Marketing ist viel komplexer als das. Bevor experimentiert wird, muss man sich über Wesentliches im Klaren sein: Wer sind meine Zielgruppen und über welche Kanäle und welche Inhalte spreche ich sie am besten an? Wie oft poste ich Einträge? Welche Inhalte will ich verbreiten? Und wer kümmert sich um die kontinuierliche Betreuung der Nutzer?

Um einen Überblick zu behalten, empfiehlt sich ein Redaktionsplan. Dieser kann zum Beispiel in einer Excel-Tabelle angelegt werden, in der Einträge für die Social Media Plattformen mit Datum, Inhalt und Verantwortlichem geplant werden können.

2. Mehrwert generieren

Wer Beiträge verfasst, um einfach nur irgendetwas posten zu können, der läuft Gefahr, seine Fans oder Follower regelrecht zu vertreiben. Die Nutzer werden nur das beachten, was für sie tatsächlich von Interesse ist, und umgekehrt schnell die Seiten vermeiden, die sie mit Beiträgen zumüllen.

Mehrwert generieren heißt auch, Inhalte zu verbreiten, die auch einmal nichts mit der eigenen Veranstaltung oder dem Unternehmen zu tun haben, jedoch für die Follower nützlich sind. Dazu können beispielsweise nützliche Apps für Veranstaltungen vorgestellt oder Beiträge anderer Unternehmen geteilt, also auf der eigenen Seite weiterverbreitet werden. Daraus entsteht oft ein Geben und Nehmen, so dass es eine gute Chance gibt, das die eigenen Beiträge wiederum irgendwann geteilt werden.

3. In den Dialog treten

Für Kommunikation ist das Internet gemacht worden – und dafür sollte es auch genutzt werden. Es gibt kein besseres Mittel, um seine Kunden an sich zu binden, als mit ihnen in einen Dialog zu treten. Doch dabei müssen allerdings Authentizität, Transparenz und Ehrlichkeit immer ganz oben stehen.

Unternehmen, die sich mit Fake-Profilen in ein besseres Licht rücken wollen, unerwünschte Kommentare löschen oder mit unklaren Aussagen ihre Kunden hinhalten, ziehen sich schnell den Ärger der Community zu – und das kann im Internet rasend schnell gehen. Wer sich dagegen offen dem Feedback der Besucher und Kunden stellt, kann Vertrauen und Sympathiepunkte ernten.

4. Verschiedene Kanäle nutzen

Credits: By Okky.novianto (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Credits: By Okky.novianto (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Ein großer Teil von Social Media Marketing spielt sich natürlich über Facebook ab. Doch andere Kanäle sollte man nicht unterschätzen. Twitter zum Beispiel besitzt eine sehr aktive Community, in der Beiträge sehr gut zirkulieren können. Videoplattformen wie YouTube werden zu Unrecht oft vernachlässigt, obwohl kleine Clips das Profil einer Veranstaltung oder Unternehmens abrunden oder aufpeppen können. Andere Kanäle wie beispielsweise XING sind interessant für den Austausch von professionellen Kontakten.

Wichtig ist, nicht zu vergessen, das unterschiedliche Kanäle unterschiedliche Zielgruppen ansprechen – und die Beiträge deswegen nicht auf jeder Plattform die gleichen sein können. Vernetzt man jedoch die unterschiedlichen Kanäle geschickt miteinander, kann man aus seinen Social Media Aktivitäten einen noch größeren Vorteil ziehen.

5. Professionelle Arbeit zahlt sich aus

Man sollte sich nicht davon täuschen lassen, das die meisten Social Media Plattformen leicht zu bedienen sind. Wer Mittel frei macht, um jemandem Professionellen die Verantwortung für den Social Media Bereich zu übergeben, tut sich selbst einen Gefallen.

Denn zum einen gibt es komplexe Spielweisen, diese Plattformen richtig zu nutzen und miteinander zu vernetzen. Social Media Experten können außerdem mit Monitoring-Programmen umgehen und deren Feedback auf die Marketingstrategie übertragen. Zum anderen ist es enorm wichtig, schnell für die Nutzer verfügbar zu sein und auf sie reagieren zu können. Das kostet mehr Zeit, als man denkt.

 

2 thoughts on “5 Grundregeln für gekonntes Social Media Marketing

  1. Pingback: Die Zielgruppe erfassen - so geht's mit drei einfachen Fragen - Einlassband.eu Blog

  2. Pingback: Mehr als Facebook und Twitter - Die wichtigsten Social Media Plattformen - Einlassband.eu Blog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.