Gut für alle Beteiligten – Genehmigungspflicht für Veranstaltungen

Beim Organisieren von Veranstaltungen gibt es duzende Dinge, um die sich gekümmert werden muss. Nicht genug, dass man mit dem Ablauf, der Verpflegung und der Technik beschäftigt ist, dazu kommen noch so trockene Pflichten wie die Anmeldung bei der GEMA und die Regelung der Haftpflichtversicherung.

Genehmigungspflicht bedeutet eine sicherere Veranstaltung - für Kommune, Verantwortliche und Gäste. Credits: By Avarty Photos from Straubing, Deutschland (bIMG_1354.JPG) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

Genehmigungspflicht bedeutet eine sicherere Veranstaltung – für Kommune, Verantwortliche und Gäste.
Credits: By Avarty Photos from Straubing, Deutschland (bIMG_1354.JPG) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

Die Vorraussetzung für alle folgenden Anträge ist jedoch die Genehmigung der Veranstaltung selbst – denn ohne diese kann unter Umständen das ganze Event platzen.

Rechtzeitig beantragen ist Pflicht

Die Genehmigung muss unbedingt vor der Veranstaltung vorliegen – sie beantragt zu haben, reicht nicht aus. Wer während der Veranstaltung seine Genehmigung nicht vorweisen kann, muss mit hohen Bußgelder und/oder dem Abbruch der Veranstaltung rechnen. Schlimmstenfalls können sogar weitere Aktivitäten verboten werden.

Welche Veranstaltungen welchen Regelungen unterliegen, hängt in den Details von den Bestimmungen der Kommunen ab, weshalb Veranstalter sich unbedingt beim zuständigen Ordnungsamt informieren müssen.

Generell gilt jedoch:

1. Private Feiern müssen in der Regel nicht genehmigt werden, aber Achtung, betrifft das Ausmaß auch das öffentliche Interesse, kann eine Genehmigung notwendig werden. Das Gleiche gilt für Betriebsfeiern. Also: Lieber einmal zu viel als zu wenig erkundigen.

2. Vorbereitend können die Antworten auf die Fragen nach Art, Ort, Größe und Dauer der Veranstaltung sowie des Auf- und Abbaus geklärt werden. Darüber hinaus ist auch entscheidend, ob oder welche Speisen und Getränke ausgeschenkt werden (hier kann eine Schankerlaubnis nötig sein).

3. Für Veranstaltungen im Freien ist der Genehmigungsantrag etwas aufwendiger. Hier sollte zum Beispiel ein Lageplan des Geländes vorhanden sein, aus dem die Position der Bühne, der sanitären Anlagen, etc. hervorgeht. Außerdem muss geklärt werden, wie die Wasser- und Energieversorgung sowie die Müllentsorgung organisiert wird.

4. Die Vorgaben der Kommune sind meistens nur Mindestanforderungen. Aufgrund von anderen Regelungen kann es nötig sein, noch mehr Auflagen zu erfüllen – das betrifft beispielsweise die Anzahl des Sicherheitspersonals.

Sicherheit für beide Seiten – Stadt und Veranstalter

Mag man diese Genehmigungspflicht auch als lästig empfinden, so ist sie doch unumgänglich. Schließlich betrifft eine Veranstaltung nie nur die Besucher – sondern zum Beispiel auch Anwohner oder den Verkehr. Damit es dort zu keinen Konflikten kommt, muss die Kommune im Vorfeld von der Veranstaltung Kenntnis haben.

Die Genehmigungspflicht ist auch für den Veranstalter von Vorteil: Wer sich rechtzeitig um seine Genehmigung kümmert, und sich beim Ordnungsamt nach den lokalspezifischen Regelungen erkundigt, der kann beruhigt an den Abend herangehen. Schließlich ist die Genehmigung für die Veranstalter auch eine Art Absicherung – und somit eine positive Sache!

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