Patientenarmbänder: Mehr Sicherheit für Patienten

????????????????Röntgen, Blutentnahme, OP – ein Patient muss unter Umständen einige Stationen im Krankenhaus anlaufen, bevor er gesund nach Hause entlassen werden kann. Viele Klinikmitarbeiter kommen in dieser Zeit mit ihm in Kontakt und die Gefahr, dass es zu Verwechslungen kommt, ist groß, sollte der Patient beispielsweise nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte oder deutschen Sprache mächtig sein. Patientenarmbänder erhöhen die Sicherheit der Patienten um ein Vielfaches und helfen auch dem Personal bei der Identifikation.

Das Patientenarmband wird jedem Patienten bereits bei der Aufnahme ins Krankenhaus am Handgelenk befestigt und mit den wichtigsten Daten für die eindeutige Identifizierung versehen. Vor jeder Maßnahme am Patienten können seine Daten ganz einfach mit denen auf seinem Armband abgeglichen werden, sollte er nicht selbst in der Lage sein, darüber Auskunft zu geben.

Potenzielle Risikopatienten

Manche Patientengruppen sind besonders Behandlungsfehlern ausgesetzt, da sie nicht selbstständig Angaben zu ihrer Person machen können. Dazu gehören Demenzkranke, die sich nicht mehr an ihren eigenen Namen erinnern können, Säuglinge und Kleinkinder, die sich noch nicht oder nur unvollständig äußern können, ebenso wie geistig Behinderte, narkotisierte und fremdsprachige Patienten. Ein Patientenarmband ist das sicherste Identifikationsmittel in solchen Fällen. Aber auch bei allen anderen Patienten erhöht ein Patientenarmband die Sicherheit, besonders auch aufseiten des Personals.

Die richtige Kennzeichnung

Um einen Patienten zweifelsfrei zuordnen zu können, müssen auf dem Patientenarmband mindestens der Vor- und Nachname sowie das Geburtsdatum vermerkt werden. Weitere Daten wie Zimmernummer, Lebensmittel- und Medikamentenallergien erhöhen die Sicherheit zusätzlich.

Die Patientendaten werden entweder mittels wasserfestem Stift auf das Patientenarmband aufgebracht, aufgedruckt oder mit einem Patientenkleber versehen. Moderne Krankenhäuser haben zudem die Möglichkeit Bar- oder Farbcodes aufzubringen, die mithilfe von Scannern die Patientendaten abrufbar machen.

Anforderungen an Patientenarmbänder

?????????????????????Da Patienten unter Umständen mehrere Tage im Krankenhaus verweilen, sind die Anforderungen an ein gutes Patientenarmband vielfältig und hoch. Es ist wichtig, dass das Armband einen hohen Tragekomfort besitzt, was mit einer weichen Innenseite und abgerundeten Ecken gewährleistet wird. Zudem muss es sicher verschließbar, reißfest und schwer manipulierbar sein. Durch den Einweg-Druckverschluss und das stabile Material sind die Patientenarmbänder nicht übertragbar und können beispielsweise von verwirrten Patienten nicht entfernt werden.

Des Weiteren sind die Patientenarmbänder wasserfest, um auch beim Duschen oder Baden standhalten zu können. Eine Überprüfung der Lesbarkeit der Daten ist dennoch in regelmäßigen Abständen notwendig.

Eine besondere Komponente unserer Patientenarmbänder ist zudem, dass sie hypoallergen sind. Denn vor allem Kinder und ältere Menschen reagieren oft allergisch auf Materialien, mit denen sie direkten Hautkontakt haben.

Patienten sind für die Einführung von Identifikationsmitteln

Eine Studie des Klinikum Coburg aus dem Jahr 2008 mit 2.000 Patienten hat ergeben, dass 91 Prozent die Identifikation mittels Patientenarmband für sinnvoll hielten, 71 Prozent gab das Armband mehr Sicherheit und 81 Prozent fühlten sich durch das Tragen des Patientenarmbands am Handgelenk nicht gestört. Der Einsatz von Patientenarmbändern ist demnach eine einfache Maßnahme, um die Sicherheit der Patienten um ein Vielfaches zu erhöhen.

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