Tipps zur Gestaltung einer Visitenkarte

(Bild: aboutpixel.de / Brainstorming © Peter Kirchhoff)

(Bild: aboutpixel.de / Brainstorming © Peter Kirchhoff)

Die Visitenkarte ist ein Aushängeschild und ein Werkzeug für die Erinnerung im geschäftlichen Alltag. Auch wenn sie durch das Internet ein wenig in Vergessenheit gedrängt wurde, ist die Visitenkarte auch heute noch ein beliebtes Werkzeug in den verschiedensten Branchen.

Und da sie auch der wichtigste Punkt für die Sammlung der Kontaktinformationen ist, sollte man sich bei der optischen Gestaltung ausreichend Gedanken machen. Denn nur mit einer guten Visitenkarte bleibt man bei den Partnern auch in einer guten Erinnerung.

Die Grundlage für die eigene Visitenkarte

Der Weg zur richtigen Visitenkarte beginnt schon bei einer solchen vermeintlichen Kleinigkeit wie der Definition der Papierstärke. Eine gute Karte sollte ein wenig Flexibilität haben, aber auch nicht zu dünn und damit billig erscheinen. Mit einer Dicke des Papiers zwischen 300g und 350g trifft man genau den richtigen Punkt und hat trotzdem noch Spielraum für den eigenen Geschmack. Auch bei der Größe sollte man nicht von dem eigentlichen Standard abweichen. Die klassische Karte mit dem Format 85 x 55 mm hat sich etabliert und wird auch als Maßstab für Taschen und andere Aufbewahrungen der Visitenkarten genutzt. Damit hat man die Grundlage für eine gute Karte geschaffen und kann sich an die eigentliche Herausforderung machen, die am Ende über den Erfolg entscheidet: dem Design.

Bereits bei der Farbe beginnt die Frage nach dem schmalen Grat aus eigenem Geschmack und den Erwartungen, die mit einer solchen Karte verbunden sind. Mag man die Farbe Rot auch noch so sehr zu schätzen wissen – wenn es keinen Grund gibt, sollte man darauf verzichten, die Visitenkarten unifarben mit einer solchen Signalfarbe zu designen. Auch auf 3D-Effekte oder andere aktuelle Trends sollte verzichtet werden, wenn es für die eigene Position oder das eigene Unternehmen nicht absolut typisch wäre. Bei der Visitenkarte gilt noch immer die Tatsache, dass ein klassisches Design den besten Effekt bei Partnern und Kunden erzielt.

Dennoch kommt es auf ganz unterschiedliche Faktoren an, was die richtige Gestaltung für die Karte angeht:

  • Branche: Während ein Experte für das Marketing durchaus auffallen und experimentieren darf, sollte sich ein Jurist oder ein Bestatter auf die Grundzüge der Informationen konzentrieren und auf farbliche Experimente verzichten.
  • Informationen: Neben der Adresse, der Telefonnummer und natürlich dem Namen des Unternehmens sollte man nicht zu viele Infos auf die Karte drucken lassen. Im Zeitalter des Internets sollten die Webseite und E-Mail-Adresse nicht fehlen.
  • Rückseite: Natürlich kann man auch die Rückseite ausnutzen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Skizze für die Anfahrt zum eigenen Büro? Auf der Rückseite sind durchaus Experimente erlaubt.

Vor allem durch diese Punkte wird deutlich, dass es nicht allein auf das Muster oder die Farbe ankommt. Selbst solche Details wie die Schriftart oder die Schriftgröße können für die Gestaltung relevant sein. Und es sollte bei der individuellen Gestaltung auch immer darauf geachtet werden, dass man einen Rand lässt und auf andere Standards für den Schnitt achtet. Nun noch das Logo auf die Karte und schon ist eine gute Basis geschaffen, mit der man in den verschiedensten Situationen arbeiten kann.

Der richtige Einsatz der Karte und andere Tipps

Die bereits erwähnten Extras auf der Rückseite der Karte können durchaus auch von anderer Natur sein, als dass man einfach nur eine Skizze für die Anfahrt unterbringt. Zusätzliche Informationen sind ebenso möglich wie ein Foto. Aber wofür wird die Visitenkarte in der heutigen Zeit überhaupt noch eingesetzt, wo doch eigentlich jeder über eine persönliche Homepage oder eine V-Card verfügt?

Auf Messen, Konferenzen und bei Geschäftstreffen ist eine diskrete Übergabe für die Nutzung der eigenen Kontaktdaten noch immer ein etablierter Standard. Aber auch im privaten Rahmen hat sich die Karte durchgesetzt, da hier so einfach die wichtigsten Informationen für den Kontakt übergeben werden können. Wichtig ist in jedem Fall eine seriöse Gestaltung und, dass die wichtigsten Infos auf der Karte zu finden sind.

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