Verkaufsstand gestalten – auffällig, werbend, einladend

Wer mit den Produkten von seinem Shop auf einem Stadtfest, einem Markt oder einer Messe punkten möchte, muss sich ins Zeug legen.  Auch wenn die Menschen mit dem Willen Geld auszugeben vor Ort sind: die Konkurrenz ist meistens sehr groß, und unauffällige Verkaufsstände gehen in der Masse an Farben und Bewegung unter. Damit das Ihnen nicht passiert müssen Sie einige Regeln beachten. Es gibt drei große Säulen des erfolgreichen Verkaufs: den Kunden an den Stand holen, den Kunden am Stand behalten und dem Kunden etwas von dem Stand mitgeben. Genauere Beschreibung ist in die folgenden fünf Punkte zusammengefasst.

  1. Gut sortiert und übersichtlich

Die wichtigste Regel lautet: die Verkaufsfläche muss gut überschaubar sein. Lieber weniger Produkte, dafür sauber drapiert und aufeinander abgestimmt. Viel zu vollgestellte Tische wirken erschlagend auf den Kunden, und sorgen dafür, dass der Kunde am Ende nichts kauft. Auch große Unterschiede in den Produkten führen häufig nicht zum Erfolg: wenn zwischen Marmeladengläsern, Kerzen, Kinderkleidung und Schmuck auch noch Nahrungsergänzungsmittel stehen, weiß der Kunde nicht, was eigentlich verkauft wird. Lieber auf wenige, klare Themen spezialisieren.

  1. Transparenz und Preise

Leider passiert es oft, dass der Kunde sich nicht traut nach dem Preis zu fragen, wenn er nicht dran steht. Schöne Preisschilder tragen zur Sicherheit des Kunden bei und beantworten vorab die Frage, ob der Artikel überhaupt für den Kunden in Frage kommt. Bei sehr teuren Produkten kann es aber abschreckend wirken – hier den Preis lieber etwas im Hintergrund aufzeigen und dem Kunden die Chance geben, sich in Ihre Ware zu verlieben.

  1. Auffällig – aber nicht zu grell

Das Ziel ist mit dem Design auf sich aufmerksam zu machen, aber nicht im nächsten Moment abzuschrecken. Eine Reizüberflutung findet in jedem Fall auf solchen Veranstaltungen statt. Bieten Sie dem Kunden an, Sie zu sehen und bei Ihnen zu bleiben. Außerdem kann das Design vom Weiten bereits ausdrücken, was Ihre Ware ist. Wird z.B. Tierzubehör verkauft, so greift der klassische Eyecatcher wie z.B. ein großes Plakat mit einem tierischen Foto. Das sorgt dafür, dass potentielle Interessenten den Stand bereits aus der Entfernung wahrnehmen und auf ihn zusteuern.

  1. In Erinnerung bleiben

Man kann es nur immer und immer wiederholen. Bleiben Sie in Erinnerung. Sorgen Sie dafür, dass Menschen schon mal von Ihrem Unternehmen gehört haben. Dazu gehört auf jeden Fall das Verteilen von Flyern, Schlüsselbändern, Visitenkarten usw. Locken Sie die potentiellen Kunden auch auf Ihre Homepage. Viele Kunden möchten es sich nochmal überlegen. Fakt ist, sie tun es häufig nicht. Nicht, weil den Kunden die Ware nicht gefallen hat, sondern weil sie es einfach vergessen. Also bleiben Sie unvergesslich. Spätestens wenn der Kunde täglich Ihren Namen am Schlüsselbund hat oder bei dem Morgenkaffee auf der Tasse sieht, wird er immer wieder an Sie denken.

Verkaufsstand gestalten – auffällig, werbend, einladend

Das Aussehen des Verkaufsstandes entscheidet stark über die Verkaufserfolge – Bildnachweis

  1. Den Kunden am Stand behalten

Wenn der Kunde stehen bleibt haben Sie schon halb gewonnen. Jetzt müssen Sie den Kunden nur noch für eine längere Zeit da behalten. Dafür gibt es verschiedenste Tricks. Wenn Sie etwas familien- oder kindertaugliches verkaufen oder anbieten, stellen Sie ein Körbchen mit Süßigkeiten hin. Wenigstens aus Höflichkeit bleiben die Eltern etwas länger stehen – und entdecken vielleicht doch etwas für sich. Ganz beliebt sind auch Spiele wie Glücksrad oder Lotterie. Menschen freuen sich immer enorm über kleine Geschenke – und dafür können gerne Werbeartikel genommen werden. Das älteste und zeitloseste Mittel, den Kunden zum Bleiben zu bewegen, ist ein Gespräch. Das Gespräch kann wie auf Artikel, die Sie verkaufen, bezogen sein, so auch Smalltalk. Versuchen Sie aber nicht krampfhaft freundschaftliche Atmosphäre zu erzwingen: hier muss der Kunde eingeschätzt und auch verstanden werden. Im Endeffekt macht aber soziale Kompetenz und hervorragende Menschenkenntnis auch einen guten Verkäufer aus.

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