Die Festivalhochzeit – Wedding Open Air

Im Winter planen viele Paare ihren größten Tag: Die Frage aller Fragen ist schließlich das romantischste Weihnachtsgeschenk überhaupt. Die moderne Hochzeit bewegt sich immer weiter in die Richtung Individualität, Brautpaare kombinieren geschickt alte Traditionen mit modernen und personalisierten Elementen. Auch die Festivalfans entscheiden sich immer häufiger dazu, sich am großen Tag dem leidenschaftlichen Hobby hinzugeben und organisieren ihre Hochzeit im Stil eines Festivals.

Persönlich und treffend

An erster Stelle sollte die Hochzeit dem Brautpaar gefallen, der große Tag ist teuer und aufwändig genug und man kann es nicht jedem recht machen. Daher ist es enorm wichtig, nicht den Überblick zu verlieren und sich selbst treu zu bleiben. Wer keine hohen Schuhe mag, muss es auch zu der Hochzeit nicht ändern, auch Blumen gehören nicht verpflichtend zu der Dekoration  und die alten Bräuche sind nicht so versteift zu sehen. Letztendlich ist es egal, welches Geschlecht der Trauzeuge hat oder ob das Kleid auch weiß ist, wichtig ist, dass es der schönste Tag überhaupt wird und dem keine falschen Verpflichtungen im Wege stehen.

Die Festivalhochzeit: Highlights und Ideen

Wer sich dafür entscheidet, die Hochzeit in ein Festival zu verwandeln, hat eine ganze Welt aus Ideen und Anregungen, um den großen Tag besonders authentisch zu gestalten.

Die Einladung: Ein absolutes Highlight sind Einladungskarten mit dem Design eines Tickets, eine Eintrittskarte zur Hochzeit. AGB auf der Rückseite des Tickets können stilecht wichtige Informationen zu der Veranstaltung enthalten. Dabei ist es wichtig, dass jeder Gast eine Karte bekommt.

Das Bändchen: Am Eingang zu der Location gibt es natürlich einen Türsteher, der die Karten kontrolliert und für die Hochzeit personalisierte Einlassbändchen verteilt. Einlassbänder sind eine großartige Geste:

  • Authentisch – kein Festival ohne Festivalbändchen
  • Erkennungszeichen – Einige Hotels bitten die Hochzeitsgäste ein eindeutiges Erkennungszeichen zu tragen, um Bestellungen oder auch Getränkeflatrates richtig einzuordnen.
  • Erinnerung – Vor allem Festivalfans werden das Band so schnell nicht abnehmen. Ein besseres Give Away gibt es kaum für die Motto-Hochzeit.

VIP & Presse: Für noch mehr Festivalfeeling können die Gäste besondere Ausweise bekommen. Zum Beispiel kann der Fotograf einen „Presseausweis“ tragen, während die Trauzeugen und Eltern durchaus den Status VIP bekommen können. DJ und andere Künstler können einen „Artist-Ausweis“ bekommen. An einem Schlüsselband und in einer Klarsichthülle sind die Pässe eine lustige Ergänzung zu der Festivalidee.

Das Essen: Nun müssen wir aber ehrlich sein, ein feines 5-Gänge-Menü gibt es auf keinem Festival. Was super ankommt ist aber ein Bierstand und ein Schwenkgrill, aber auch Pommes, Burger, Baguettes usw. Übrigens gibt es auch sehr gutes und leckeres Bier auch in Dosen.

Location: Wenn die Festivalhochzeit nicht komplett im Freien gefeiert werden soll, ist wenigstens ein kleiner Außenbereich für die Authentizität sehr wichtig. Zu einem Open Air gehören nun mal auch die kühle Abendluft, der freie Himmel und ganz viele Menschen, bei jedem Wetter und zu jeder Uhrzeit. Auch die Dekorationen können wundervoll angepasst werden, das Gute ist, dass die Festivalhochzeit keine teuren Luxuslocations benötigt. Die Wände können mit Postern, Plakaten, Flaggen und Bandshirts aufgewertet werden, die üblichen Freuden eines Festivalbesuchers können ebenso mehr oder weniger präsent sein: Zelte, Campingstühle, Pavillons, Gitarren und vor allem eine Bühne.

Gastgeschenke: Das Festivalband ist ja schon ein sehr tolles Geschenk, wer aber noch mehr für seine Gäste möchte, kann auf typische Festivalkits zurückgreifen: Ein Turnbeutel mit der Running Order, einem Dosenbier und einer  Dose Ravioli, ein Flaschenöffner oder ein personalisierter Kugelschreiber.

Für mehr Feeling:

Andere Brautpaare haben eine Timeline, das Wedding Open Air bevorzugt eine Running Order. Auch die Gäste können versuchen, den Spagat zu schaffen: Geschnürte schwarze Lederstiefel und ein Cocktailkleid hübsch zu kombinieren ist keine einfache Aufgabe. Und während andere Brautpaare ein romantisches Lied für den Einzug in die Kirche suchen, findet manch ein Festivalpaar das gepflegte Crowdsurfen zu „I was made for loving you Baby“ von KISS viel persönlicher.

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