Konzerte und Veranstaltungen pro Umwelt

Die Verschmutzung der Umwelt, die abnehmenden Ressourcen, die Bedrohung der Natur: Mittlerweile ist es bei sehr vielen Menschen angekommen und das Interesse am Umweltschutz steigt stetig in der Gesellschaft. Auch große Veranstaltungen zeigen Engagement, um die Umwelt zu entlasten und den Lebensraum lange bewohnbar zu erhalten. Schließlich ist die gesamte Öko-Bio-Grün Bewegung schon sehr lange existent und nun wird sie ernst genommen und gehört.

Als Verbraucher steht man häufig etwas ratlos da. Auf der einen Seite möchte man sich engagieren und einen Beitrag zu der Rettung der Erde leisten, auf der anderen Seite scheint es ein Fass ohne Boden zu sein und jede Bemühung ähnelt einem Tropfen auf dem heißen Stein. Diese Tatsache lässt der Mensch häufig aufgeben noch bevor sie angefangen haben. Man könne nicht auf alles achten und immer gibt es etwas Schlechtes, Falsches und Schädliches und man könne es sowieso nicht vermeiden. Häufig hört man Zweifel, es würde nicht viel bringen und man könne nichts gegen die globale Verseuchung der Umwelt tun. Doch der Umweltschutz beginnt bei der kleinsten Tat und ist für jeden möglich.

Konzerte und Veranstaltungen pro Umwelt

Konzerte und Veranstaltungen pro Umwelt

Musikfans können viel tun

Auch Festivalbesucher können sich bewusst gegen die Umweltverschmutzung stellen und selbst mit dem kleinen Besuch einer Großveranstaltung unnötige Belastung vermeiden. Hier sind 5 Tipps für eine grüne Zukunft der Festivals:

Elektronische Tickets nutzen

Mittlerweile bieten viele Unternehmen die Möglichkeit, die Tickets auch in der digitalen Form zu empfangen. Es spart nicht nur Papier, sondern auch den Versand und minimiert somit den CO2-Ausstoß durch den Transport. Und das berühmte Einlassbändchen gibt es als Erinnerung trotzdem.

Aufräumen und Pfand abgeben

Leider ist es für viele Festivalbesucher noch nicht selbstverständlich: Auch das Festivalgelände muss ordentlich und sauber verlassen werden, der Müll gehört nicht ins Gras und die Pfanddosen sollten wieder zurückgegeben werden. Übrigens schont man nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel: Durch die Verschmutzung und damit zusammenhängenden Aufwand, um diese wieder zu beseitigen, entstehen unnötige Kosten. Wer diese bezahlt liegt auf der Hand: Dann werden die Tickets eben nächstes Jahr teurer.
Keine Bierdosen liegen lassen. Mitnehmen, Geld sparen, Umwelt schonen. Bildernachweis

Wiederverwenden

Leider ist es auf unendlich vielen Großveranstaltungen jedes Jahr zu sehen: Die Pavillons, Campingstühle, Zelte, Tische und sogar ganze Sofagarnituren werden einfach stehen gelassen und meistens absichtlich beschädigt und unbrauchbar gemacht. Ein Pavillon kann über mehrere Jahre treue Dienste leisten, auch Campingstühle haben eine längere Lebensdauer, als ein Wochenende. Wer für das darauffolgende Jahr eine neue Ausrüstung besorgen möchte, kann die alten Sachen aber dennoch gründlich reinigen und für kleines Geld verkaufen oder verschenken. Auch die Tüten und Beutel dürfen wiederverwendet werden, z.B. kann man eine Ausweishülle für die Papiere haben, die zu jedem Festival mitkommt.

Mehrwegbecher abgeben

Viele Festivals bieten mittlerweile Mehrwegbecher an, die gegen Pfand wieder abgegeben werden können. Natürlich werden diese Becher auch gerne als Souvenir mit nach Hause genommen, viele landen aber sinnlos im Müll und werden vernichtet. Besser: Die Becher direkt am Bierstand wieder abgeben, damit Geld sparen und die Neuproduktion gering halten.

Stromgenerator

Ganz ehrlich, braucht man wirklich einen Stromgenerator, der unheimlich viel Kraftstoff verbraucht und Schadstoffe freisetzt, nur, weil man Billigfleisch-Steaks vom Schwein unbedingt auch am dritten Tag essen möchte? Festivals bekommen zunehmend einen überbequemen Touch, die Camps werden immer größer und der Platz- und Stromverbrauch pro Person steigt ins unermessliche. Es geht doch noch auf die alte Art und Weise. Ein Auto, ein Zelt, Dosen, Toastbrot und Campingkocher. Es muss nicht Tag und Nacht aus jedem Camp Musik dröhnen und es muss nicht zwingend alles gekühlt werden, auch das Ausleuchten von dem gesamten Camp mit Baustrahlern und Girlanden ist nicht nötig. Es ist ein Festival, kein Festivalfan braucht wirklich eine Heizung oder muss alle 6 Stunden die Elektrogeräte aufladen. Lieber ein kühles Bier am Bierstand genießen und sich der Musik und den Menschen widmen.

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