Prognosen, Ideen, Tipps: Wacken Open Air kann kommen

Das große Warten neigt sich dem Ende: In nur 2 Wochen öffnet der heilige Acker seine Tore, um gut und gerne 100.000 Menschen zu empfangen, ob Gäste, Künstler oder Mitwirkende. „It’s a final countdown“ – würde die Band Europe singen, die seit den Siebzigern für ihre Musik brennen und nun, im Jahr 2017, auch auf Wacken zu sehen sein werden. Die Highlights, das große Warten: Die Fans zählen Stunden und fiebern dem größten Metalfestival der Welt entgegen. Bald kommt das nächste Einlassbändchen zu der Kollektion am Handgelenk dazu.

Wir haben bereits einen Vorbericht veröffentlicht, in dem alle Acts und Neuheiten nachzulesen sind.

Dieses Jahr soll ein voller Erfolg werden! Damit es auch in Erfüllung geht, solltet ihr unbedingt folgende fünf Punkte beachten.

Wetter wird unberechenbar

Für Metalheads nichts Neues, auch dieses Jahr scheint der heilige Acker viele Überraschungen für die Fans bereitzuhalten. Die Temperaturen sollen im Laufe der Woche zwischen 13°C (nachts) und 30°C (zum Ende hin) schwanken. Die Vorprognose ist zwar nicht exakt, die Tendenz ist aber klar erkennbar. Es kann eine sehr angenehme Woche ohne Schlammschlachten werden. Wie wir sie aus 2012,2013, 2015 und 2016 kennen. Aber bitte auch ohne Staubwolken, wie aus dem Jubiläumsjahr 2014. Abwechslungsreiche Wetterverhältnisse setzen aber noch andere Anforderungen an die Eventbesucher: Denkt daran, genügend Sonnencreme, Mückenschutz und leichte Kleidung mitzunehmen. Aber auch an wetterfeste Jacken und vor allem Schuhe ist zu denken. Ab Freitag können es 30°C werden, dabei muss unbedingt viel getrunken werden, idealerweise Wasser.

Für Abkühlung sorgen

Die Temperatur kann bis zu 30°C ansteigen, das bedeutet aber nicht nur angenehme Stunden in der Mittagssonne, sondern auch Hitze, die gefährlich werden kann. Festivalbesucher, die in Autos schlafen, sollen unbedingt für Belüftungsmöglichkeiten sorgen: Die Temperaturen in Autos steigen schnell und enorm. Vor allem, wenn man aufgrund von einem hohen Alkoholkonsum oder Übermüdung tief schläft, kann man einen Hitzeschlag bekommen. Für schattige Plätzchen, ausreichend Wasser und Haut- sowie Kopfschutz sollte gesorgt werden. Sonnensegel und Planen sowie Pavillons können die Sonnenstrahlen etwas abfangen und bei Regen Schutz bieten.

Übrigens: Achtung bei Konserven, Wurst und Grillfleisch! Bei den hohen Temperaturen verringert sich die Haltbarkeit der Lebensmitteln enorm und eine Lebensmittelvergiftung ist das Letzte, was man auf einem Festival brauchen kann.

Bildnachweis – Prognosen, Ideen, Tipps: Wacken Open Air kann kommen

Duschen ist kostenfrei – Nutzen erlaubt

Der heilige Acker ist voller Menschen, nicht alle von diesen legen viel Wert auf Körperhygiene. Kaum einer spricht es aus, aber die Tendenz ist auch vom Veranstalter zu erkennen: Damit das Miteinander sich noch zwangloser, angenehmer und lustiger gestaltet, ist die Körperhygiene nicht unwichtig. Dieses Jahr sind die Duschen kostenlos und mindestens 20 Stunden am Tag verfügbar. Durchschnittlich könnte die Nutzung von Duschräumen noch ansteigen.

Taschenkontrolle verändert

Seit dem Jahr 2016 konnten Besucher noch Gürteltaschen auf das Infield mitnehmen, dieses Jahr ist nur noch eine Art Tasche für das Festivalgelände zugelassen. Dabei ist die Rede von dem Full Metal Bag! Im Vorjahr konnte man diese nicht mit zum Infield nehmen, dieses Jahr sind es die einzigen Beutel, die mitgenommen werden dürfen. Sie wurden verkleinert und bieten genügend Platz für alles, was man auf dem Festivalgelände gebrauchen kann. Ein Handy, Portmonee, Zigaretten, Taschentücher, faltbare Wasserflasche und andere Kleinigkeiten passen problemlos in den optimierten Metal-Beutel. Da der Full Metal Bag etwas verändert wurde, kann man die Tasche als Rucksack, Umhängetasche oder als Gürteltasche tragen. Das neue Format und die Beschränkung darauf sollen für eine schnellere und effizientere Kontrolle, mehr Sicherheit und weniger Diskussionsspielraum sorgen. Das Full Metal Bag bekommen die Festivalfans gemeinsam mit dem Einlassband beim Vorzeigen des Tickets ausgehändigt.

Übrigens: Wer aufgrund von gesundheitlichen Problemen zusätzliche große Gegenstände auf das Infield nehmen muss (z. B. Gehhilfen, Sitzgelegenheiten, Geräte) können es den Veranstaltern melden, dann gibt es beim Einlass keine Probleme.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.