Festivalfrei aber nicht musiklos: Nebensaison überbrücken

Für die Festivalliebhaber beginnt spätestens mit dem November eine ruhige Zeit. Das Lieblingshobby muss auf die Sonnenstrahlen des Frühlings warten und vielen Menschen fehlt es, sich wieder in das musikalische Getümmel zu stürzen. Natürlich finden auch in den kalten Jahreszeiten Festivals statt, doch das richtige Feeling möchte ohne Zelte, Grillfleisch und Campingplatz-Partys einfach nicht aufkommen. Doch die Zeit bis zu der nächsten Saison muss nicht nutzlos verstreichen: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich dennoch mit dem geliebten Hobby zu beschäftigen.

Pläne schmieden

Welche Festivalbändchen mit den Zahlen 2018 das Handgelenk schmücken werden kann jetzt schon geplant werden. Die Termine für alle großen und kleinen Festivals stehen bis zum Ende des Jahres endgültig fest. Wie wäre es mit ganz neuen Festivals im kommenden Jahr? Welche Bands stehen auf der Must-have Liste?

Als Vorbereitung für die kommende Saison können bereits Vorbereitungen getroffen werden:

  • Wichtige Festivals notieren
  • Tickets besorgen
  • Budget planen
  • Urlaubstage durchzählen und ggf. bereits beim Arbeitgeber einreichen
  • Freunde animieren und Camps planen
  • Bands entdecken

Neue Musik: Reinhören und priorisieren

Wenn man bereits weiß, welche Festivals auf jeden Fall besucht werden, kann man sich in der Wartezeit intensiv mit der zu erwartenden Musik beschäftigen. Egal wie groß das Festival ist: Die meisten Besucher kennen einen Großteil der angekündigten Bands nicht. Perfekte Gelegenheit, um es zu ändern! Wie wäre es, wenn man sich für jeden Tag eine neue Band vornimmt und intensiv die Musik unter die Lupe nimmt? Bis zum Ende des Jahres hat man mit Sicherheit einen Dutzend hörenswerte Bands rauskristallisiert, die das Potential haben, das Jahr 2018 zu bereichern.

Wer seine Musik lieber mit Freunden teilt, kann auch zu einem musikalischen Abend einladen und gemeinsam mit dem potentiellen Camp Musik hören, bewerten und merken. Mit dieser Begeisterung lassen sich durchaus Festivalmuffels mitreißen und vielleicht für einen Besuch begeistern. So kann gleichzeitig nicht nur das musikalische Spektrum erweitert werden, sondern auch die potentielle Campgröße.

Neue Musikrichtungen entdecken

Die meisten Menschen haben eine bevorzugte Musikrichtung, die gerne auch mal als die einzigwahre empfunden wird. Etwas Offenheit für andere Kunstrichtungen kann nicht schaden. Vor allem musikalische gemischte Festivals bieten die Möglichkeit, in andere Musikgenres reinzuschnuppern und vielleicht auch ganz neue Leidenschaften zu entdecken.

Festivalfrei - aber nicht musiklos

Festivalfrei – aber nicht musiklos

Auf so gut wie jedem Festival treten auch eher unbekannte Bands auf, die in vielen Fällen Potential mitbringen. Alle Bands haben mal klein angefangen und Newcomer sind auf jeden einzelnen Hörer angewiesen. Eine schöne Aktivität wäre doch, sich einige kleine regionale Bands rauszusuchen und gezielt zu ihren Auftritten zu fahren. Wer in einer größeren Stadt wohnt, braucht meist nicht mal längere Wege auf sich nehmen, um junge Bands kennenzulernen. Neben der Musik besteht auch die Chance, nette Menschen kennenzulernen oder sogar die Bandmitglieder persönlich zu treffen. Wer weiß, vielleicht sind ausgerechnet diese jungen Menschen, mit denen man bei einem gering besuchten Konzert in aller Ruhe ein Bier trinken kann, in zehn Jahren die großen Stars und Headliner auf dem Lieblingsfestival? Auch, wenn sie es nicht werden. Für einen Musikfan ist es wichtig, nicht nur bestehende Größen zu feiern sondern auch die Bands der Zukunft zu unterstützen, schließlich wollen alle Festivalfans, dass es in zwanzig Jahren ebenso hochwertige Bands gibt. Nicht nur die Unterstützung für die Bands, sondern auch der eigene Spaß und Genuss soll dabei nicht im Hintergrund stehen: Der Besuch eines Konzerts oder einer Party mit Livemusik ist ein schöner Ausgleich neben dem beruflichen Alltag und kann das Warten auf die nächste Festivalsaison verkürzen. Übrigens: Wer bereits Weihnachtsgeschenke plant, kann seinen Liebsten auch Tickets für interessante, neue Bands schenken und gemeinsam die Musik genießen.

Wer gar nicht abwarten kann, kann sich dennoch an der kleinen Auswahl der Winterfestivals bedienen, wie z. B. „Wacken Winter Nights“. Ebenso kann man ein Festival mit dem Urlaub verbinden und sich im Dezember „MadeiraDig“ gönnen.

Bildquelle: © smolaw11 / Fotolia

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