Sieben Gründe niemals auf ein Festival zu fahren

Das Besondere an jedem Festival ist unter anderem auch die Tatsache, dass man viel neue Musik kennenlernen kann. Teils hunderte Bands, die man wahrscheinlich ohne das Festival niemals zu Ohren bekommen würde, bespielen mehrere Bühnen und das Festival gibt den Besuchern den Raum, sich mit den Bands auseinanderzusetzen. Unter diesen Bands findet jeder eine ganze Menge bis dahin unentdeckte Schätze bzw. Rohdiamanten, die den Musikgeschmack prägen können und damit viele großartige Stunden mit musikalischem Vergnügen bereiten.

Das erweitern des Musikregals kann wohl keinem wirklich gefallen, oder? Vor allem wenn man auf dem bestehenden Musikgeschmack und ausgewählten Lieblingsbands festhält, ist ein Festival keine gute Entscheidung.

Noch mehr neue Menschen

Festivalbesucher gelten ja im Grunde alles kontaktfreudige, aufgeschlossene, spaßige Menschen. So kommt man als Gast kaum drum herum, noch mehr Menschen kennenzulernen. Diese sind gerne fast schon zu aufdringlich, sie versuchen dauerhaft fremde Menschen zum Essen oder auf ein Bier einzuladen, teilen ihre Sitzgelegenheiten und unterhalten sich leidenschaftlich gerne über Musik. Wenn man Menschen nicht mag, ist es sicher durchaus schwer, solch ein Verhalten zu dulden. Wenn alles schiefgeht, kann es dazu kommen, dass Freundschaften geschlossen werden. Um das zu vermeiden, sollte man auf gar keinen Fall Festivals besuchen.

Aus der Realität flüchten

Festivals haben einen großen Nachteil: Beim besten Willen kann man dort als Besucher nicht der üblichen beruflichen Tätigkeit nachgehen. Stattdessen wird man genötigt, Spaß zu haben, viel Zeit mit Freunden zu verbringen, Musik zu hören, zu grillen und Bier zu trinken. Natürlich kann man diese Zustände keinem Workaholic zumuten. Wer sich nicht gerne erholt, für eine Weile die Realität vergisst und die Probleme des Alltags hinter sich lässt, ist auf einem Festival wahrscheinlich fehl am Platz. Versuchen kann man es dennoch, das geliebte Büro läuft ja nicht weg.

Merchandise

Viele Festivalbesucher kehren mit Bandshirts, Einlassbändchen, schicken Poster und diversen Give-Aways von einem Musikfest zurück. Vor allem die Sammlung der Festivalbänder fällt im Alltag ganz schön auf. Dadurch wird man unmissverständlich der dazugehörigen Szene zugeordnet, was bei anderen Menschen Interesse wecken kann. Außerdem sehen die vielen tollen Artikel häufig auch noch sehr gut aus. Ob das mit dem Alltag zu vereinen ist?

Jede Menge Grillkost

Es ist ja nicht so, dass die Deutschen dafür bekannt wären, gerne und viel zu grillen. Auf Festivals sieht man in so gut wie jedem Camp ein dreibeiniges Gestell, aus dem eine kleine Rauchwolke aufsteigt und leckeren Duft über den Campingplatz ziehen lässt. Auf einem Grill wird so gut wie jede Festivalkost zubereitet, beginnend mit dem üblichen Steak, Schnitzel und der Wurst über zahlreiche leckere Käsesorten bis hin zu einem knusprigen Baguette mit Kräuterbutter, Gemüse und Obst. Wer nicht gerne grillt, müsste wohl im nächstgelegenen Restaurant speisen. Oder zugeben, dass JEDER den Grill liebt.

Sieben Gründe niemals auf ein Festival zu fahren

Sieben Gründe niemals auf ein Festival zu fahren

Erlebnisschlaf im Zelt

Müde und glücklich nach einem Konzert bleiben die Festivalfans noch ein Weilchen im Camp sitzen, unterhalten sich, trinken noch hier noch ihr letztes Bier und gehen anschließend schlafen. Ein Festival hat vieles, allerdings keine Betten. Kaum vorstellbar, eine ganze Nacht im Wohnwagen oder gar in einem Zelt zu verbringen. Das Feeling wertet es natürlich in keiner Weise auf.

Jede Menge Bier

Eigentlich müssten Festivals eine Erfindung der deutschen Bierindustrie sein. Wohin man auch schaut, überall sieht man Dosen und Becher, jedenfalls seit Flaschen verboten wurden. Die Menschen fangen bereits am Morgen an, ihr kühles Bier auszupacken oder direkt zu zapfen. Das kann jedenfalls kein gesunder Zustand sein. Dazu kommen all die zahlreichen Spiele, die mit dem Bier verbunden sind. Ob Bier-Pong, Flunkyball oder diverse Trinkspiele, das sieht gefährlich nach einem Spaßfaktor aus. Niemand muss fahren und alle haben jede Menge gute Laune über den gesamten Tag. Nicht auszuhalten.

Bildquelle: © bernardbodo / Fotolia

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